LEOPOLD MUSEUM
SCHIELE, KLIMT UND JUGENDSTIL
MEISTERWERKE DER KUNST IM HERZEN WIENS
Wohl in kaum einem anderen Museum manifestiert sich
die Leidenschaft des Sammelns so gut wie im Wiener Leopold
Museum. Der Arzt und Sammler Rudolf Leopold hat in wenigen
Jahrzehnten mehr als 5.000 erlesene Kunstwerke zusammen
getragen. Meisterwerke von Gustav Klimt,
die größte Egon Schiele-Sammlung
der Welt und Hauptwerke von Oskar Kokoschka geben einen
fantastischen Einblick in die Welt der österreichischen
Kunst des 20. Jahrhunderts.
DIE WELTGRÖSSTE EGON SCHIELE-SAMMLUNG
Die Fülle der Hauptwerke von Egon Schiele in der
Sammlung Leopold ist beeindruckend: „Kardinal
und Nonne“, „Versinkende Sonne“, „Selbstbildnis
mit Lampionfrüchten“, „Tote
Stadt“, „Liegende Frau“, „Der
Häuserbogen“, erstklassige Werke aus allen
wichtigen Phasen des Künstlers.
Neben einer großen Zahl beeindruckender Werke
von Egon Schiele zeigt das Leopold Museum interessante
Informationen und Originaldokumente zum Leben des 1918
jung verstorbenen Künstlers. Sie beleuchten seine
Entwicklung vom Jugendstil zum Expressionismus.
GUSTAV KLIMT
Das Leopold Museum zeigt einige der bedeutendsten Meisterwerke
des Secessionsgründers Gustav Klimt, wie das großformatige
Bild „Tod und Leben“, „Attersee“
oder „Stiller Weiher“.
Gustav Klimt war 1897 Mitbegründer der Wiener
Secession und ihr erster Präsident. Er
hat einen großen Anteil an der Entwicklung des
internationalen Jugendstils in Wien um 1900. Die von
ihm entwickelten Ausdrucksmittel der „reinen Linie“
und seine neue Gestaltung waren richtungsweisend für
die nächste Malergeneration, für Oskar Kokoschka
und Egon Schiele.
WIEN 1900
Neben den Werken des Expressionisten Schiele hat sich
das Leopold Museum als Zentrum des Wiener Jugendstils
einen Namen gemacht.
Kein anderes Museum bietet einen vergleichbar umfassenden
Querschnitt der herausragenden Leistungen des Wiener
Jugendstils. Erlesene Stücke des Wiener Kunsthandwerks
der Jahrhundertwende verbinden sich mit der Präsentation
der Gemälde, Grafiken und Skulpturen zu einem einzigartigen
Ganzen. Die nach Entwürfen von Kolo Moser oder
Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte
angefertigten Kunstgegenstände zeugen von der zeitlosen
Eleganz der Kunst in Wien um 1900.
Die Schau
„Wien 1900“ im
Leopold Museum ist eine spannende Abfolge chronologisch
und thematisch gegliederter Räume. Die Epoche wird
in einer Vielfalt erlebbar, wie sie kein anderes Museum
bieten kann. Ein weiter Bogen spannt sich von der
Secession
über Malerei, Grafik und Kunsthandwerk des
Jugendstils bis zum
Expressionismus.
Zu sehen sind Werke von Gustav Klimt, Kolo Moser, Josef
Hoffmann, Otto Wagner, Adolf Loos, Richard Gerstl, Egon
Schiele, Oskar Kokoschka und vielen weiteren Künstlern.
Textpassagen von
Sigmund Freud und
zahlreichen Literaten beleuchten auch das Umfeld dieser
faszinierenden Epoche.
DER WEISSE KUBUS IM MUSEUMSQUARTIER WIEN
Im Jahr 2001 konnte ein atemberaubender Museumsneubau
präsentiert werden: Das Leopold Museum. Als Kernstück
des neuen, auf dem Areal der ehemaligen Hofstallungen
eingerichteten Kultur- und Freizeitareals „MuseumsQuartier“
ragt der riesige, 24 Meter hohe weiße Kubus in
den Wiener Himmel. Den Architekten Ortner & Ortner
gelang es, in Zusammenarbeit mit Rudolf Leopold, einen
Monolithen von zeitloser Eleganz auf
dem Museumsplatz zu errichten. Die großzügigen
Fenster machen das Gebäude zu einem lichtdurchfluteten
Schatzhaus von klassischer Qualität. Das 19 Meter
hohe, glasüberdachte Atrium zählt zu den beeindruckendsten
modernen Museumsinterieurs.
Die Panoramafenster im vierten Stock bieten einen wundervollen
Blick über die Hofburg und die Dächer der
Wiener Innenstadt.
RUDOLF LEOPOLD - KUNSTSAMMLER
Rudolf Leopold (1925-2010) war der
Gründer des Leopold Museum in Wien. Die Geschichte
der Entstehung des Museums könnte aus der Feder
eines Hollywood-Drehbuchautors stammen. Bereits als
Student hatte Rudolf Leopold, in den 50er Jahren mit
dem Sammeln von Kunst begonnen. In wenigen Jahrzehnten
gelang es ihm mit viel Gespür und Hartnäckigkeit
die bedeutendste Privatsammlung österreichischer
Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und die
weltweit größte Egon Schiele-Sammlung
zusammen zu stellen. Bereits das erste von ihm erworbene
Gemälde war ein Meisterwerk: „Die Eremiten“
von Egon Schiele, das einzige Gemälde in dem sich
Schiele zusammen mit Gustav Klimt porträtiert,
konnte Rudolf Leopold im Jahr 1953 von Arthur Stemmer
in London erwerben. Als Finanzierung dienten ihm 30.000
Schilling. Die Summe entspricht in etwa dem damaligen
Wert eines VW Käfers, den Leopolds Mutter als Belohnung
für den Abschluss des Studiums versprochen hatte.
Rudolf Leopold verzichtete auf das Auto und kaufte den
Schiele. Die Aktion stellte den ersten fulminanten Höhepunkt
seiner Sammeltätigkeit dar.
WO SICH DIE WIENER SZENE TRIFFT
Das Café Leopold ist beliebter
Treffpunkt bei Tag und heißer Tipp für Nachtschwärmer.
Im stylishen Interieur können österreichische
Spezialitäten wie Apfelstrudel und Melange genossen
werden, aber auch „ausgefallene Geschmäcker“
kommen auf Ihre Kosten. Der komplett verglaste Wintergarten
bietet eine einzigartige Atmosphäre und die Dachterrasse
des Café Leopold ist der Geheimtipp des Sommers.
VIEL SERVICE FÜR BESUCHER
Der Museum Shop bietet Überraschungen
zu Egon Schiele, Gustav Klimt und vielem mehr. Hier
findet jeder Museumsbesucher etwas Schönes, Kreatives
und typisch Österreichisches zum mit nach Hause
nehmen.
Unter dem Motto „Events bei Schiele &
Klimt“ werden unterschiedliche Räume
des Museums für Veranstaltungen vermietet. Ein
Auditorium ermöglicht Lesungen und Filmvorführungen,
das Untere und Oberen
Atrium wird gerne für elegante Abendveranstaltungen
genutzt.
Ein helles und freundliches Atelier beherbergt u.a.
das LEO Kinderatelier.
Jeden Sonntag gibt es hier von 14 bis 17 Uhr spannende
Programme für Kids von 5 bis 12. Führungen,
Konzerte, Lesungen u.v.m. machen das Leopold
Museum zu einem lebendigen Ort der Kommunikation.